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Wichtige Informationen!

Bitte beachte das dieses Glossar keinen Anspruch auf Korrektheit hat, noch kann oder will es vollständig sein! Es ist im Aufbau und wächst von Episode zu Episode. Es kann und soll Dir helfen, einen Einblick in die Psychologie zu bekommen; um dich schneller mit Ihr vertraut zu machen.

Es ist auf keinem Fall als Diagnostisches Mittel oder Ratgeber zu Krankheiten oder Symptomen zu verstehen!

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Abhängige Variable: Definiert diejenigen Variablen eines Experiments, dessen Werte aus einem Zusammenhang veränderter Ergebnisse entsteht.

Abruf (od. Recall): Methodik einer Untersuchung bei der präsentierte Informationen, reproduzierbar abgerufen werden sollen.

Abruf (od. Retrieval): Abfrage der Wiedergewinnung abgelegter oder gespeicherter Informationen aus dem Gedächtnis.

Abschluss- (Gespräch): Stellt das persönliches Gespräch mit den ProbantInnen durch die Versuchsleitung eines Experiments dar, welche als Abschluss eines Versuchs/Experiments durchgeführt wird. Es dient der Beruhigung und Absicherung, dass ProbantInnen nicht durch das Experiment zu Schaden gekommen ist, oder mit falschen Verständnis die Versuchsumgebung verlässt. Dabei soll eine vielleicht aufgetretene Verwirrung, Scham oder Scheu abgebaut werden.

Absolutschwelle: Minimalste Schwelle von physikalischer Energie um sensorisch messbare Erfahrungen [Reizintensität] aufzuzeichnen.

Abwehrmechanismus [des ich]: Mentale Übersetzung (unbewusste oder bewusster Strategie) des Ichs, um mit Konflikten des Alltags zu vermeiden.

AS (Affektive Störung): Bezeichnet kurz den Wechsel einer beispielsweise starken Depression durch die Störung des Gleichgewichts. Z.B.: durch ein stetigen Wechsel zwischen einer Depression und Manie.

Aggression: Ist ein Verhalten, durch das ein anderer Mensch körperliche oder psychische Schäden davon trägt.

Agoraphobie: Durch fehlenden Rückzug entstehende Angst von öffentlichen Plätzen.

Akkommodation: [1.] Veränderung der Ziliarmuskeln die die Krümmung der Linse verändert, so dass sich der Fokus von nah und fernen Objekten ändert. [2.] Eines der Komponentalen der Adaptation kognitiver Entwicklung nach der Piagets Theorie, welche den Prozess der Veränderung vorhandener Wissensstrukturen durch neue Erfahrungen aufzeigt.

Aktionspotenzial: Nervenimpuls der durch ein Neuron ausgelöst; über das Axon entlang zur Synapse verläuft und für die Ausschüttung der Neurotransmitter ursächlich ist.

Akuter Stress: Vorübergehender Erregungszustand mit Muster klarer Anfangs- und Endzustände.

Algorithmus: Schrittweises Lösungsverfahren eines Aufgabentypes.

Albtraum: Fürchtender Traum bei dem der Zustand meist das Aufwachen hervorruft.

„Alles oder Nichts“-Gesetz: Besagt, dass die Größe eines Aktionspotenzials jenseits des Schwellwerts; nicht von der steigenden Intensität einer Stimulation abhängt.

Allgemeines Adaptionssyndrom: Stellt ein Muster von nicht spezifisch adaptiv physiologischer Mechanismen, die als Reaktion auf andauernde Bedrohung durch einen starken Stressor auftritt.

Altersdiskriminierung: Vergleichbar negatives Vorurteil gegen älteren Menschen. (Vergleiche auch Rassismus oder Sexismus.)

Altruismus: Prosoziales Verhalten zu Menschen welche ohne Rücksicht auf das eigene Interessen oder deren Sicherheit ausgeübt wird.

Alzheimer (Krankheit): Chronisch verursachter Verfall der Persönlichkeit und Verlust des Gedächtnisses, wie Nachlassen der intellektuellen Leistungsfähigkeit durch hirnorganische Erkrankung.

Amakrinzellen: Senden selbst keine Signale an das Gehirn. Sie verbinden jedoch Ganglienzellen mit Ganglienzellen und Bipolarzellen mit Bipolarzellen miteinander.

Ambiguität: (phil.) Beschreibt die Möglichkeit der Mehrdeutigkeit eines Objekts und deren wahrgenommene Eigenschaften.

Amnesie: Beschreibt eine durch Drogenmissbrauch, Krankheit, physische Verletzung oder durch ein Trauma hervorgerufener Gedächtnisverlust.

Amygdala: Kontrolliert das Verhalten wie: Emotionen, Aggression und bildet das emotionalen Gedächtnis. Die Amygdala ist Teil des limbischen Systems.

Analytische Psychologie: Teil der Psychologie, der eine Person in der Konstellation als Balance zwischen kompensatorisch innerer Kräfte und dynamischer Kräften versteht.

Anforderungsmerkmale: Sind Hinweise welche das Verhalten und die Wahrnehmung der Teilnehmer in einer experimentellen Umgebung beeinflussen.

Angst: Eine vorbewusste Erkenntnis und daraus folgende stark emotionale Reaktion, welche durch Bewustwerden eines verdrängten Konflikts hervorgerufen wird.

Angst (Störung): Stellt ein Gefühl intensiver Angst dar, die ohne erkennbaren Auslöser hervorgerufen wird. Sie wird durch starke Erregungs- und Spannungswechsel begleitet.

Ankerheuristik: Abschätzen von Ergebnissen bzw. Ereignisse eines wahrscheinlichen Werts, durch unzureichendes Anpassen (nach oben oder unten) des Ausgangswerts.

„Anlage-Umwelt“-Streit: Ist eine Debatte der Entwicklung- und Verhaltensforschung über die Bedeutung der Gene (vererbte Anlagen) zur Lernerfahrungen über die Einflüsse der Umwelt.

Anorexie: [Anorexia nervosa] Stellt eine Essstörung da, bei der eine Person ihr Gewicht selbständig durch Ihr Essverhalten reguliert und dabei unter die Grenze von 84% des zu erwartenden Normalgewicht fällt. Die Person fühlt und empfindet sich dabei selbst als Übergewichtig.

Anreize: Belohnungsformen durch externale Reize die ein Verhalten motivieren sollen, jedoch nicht im Bezug zu einem biologischen Bedürfnis stehen.

Anterograde Amnesie: Beschreibt die Unfähigkeit, sich nach einer Schädigung des Gehirns an Etwas oder gezielte Ereignisse zu erinnern.

Antisoziale Persönlichkeit: Stellt eine Störung da, die gekennzeichnet ist durch klare und stabile Muster von Verantwortungslosigkeit und daraus folgend gesetzwidriges Verhalten, wie das Verletzen sozialer Normen.

Antizipatorisches Coping: Anstrengungen die unternommen werden, um ein im Vorfeld (möglicherweise durch Stress) entstandenes Ungleichgewicht zwischen wahrgenommener Anforderung und den verfügbaren Ressourcen zu überwinden.

Arbeitsgedächtnis: Resource unseres Gedächtnis, um für Aufgaben z.B Schlussfolgern oder Sprachverstehen. Sie bestehen aus phonologischen Schleifen, der zentralen Exekutive und dem visuell-räumlichen Vorstellungen.

Archetyp: Universell, primitive und symbolische Darstellung eines Objektes oder einer niedergelegten Erfahrung.

Arithmetisches Mittel: Ist der Mittelwert einer Menge von Werten (Summe der Werte die geteilt durch die Anzahl der Werte entsteht) und damit ein Maß der zentralen Tendenz.

Assoziationscortex: Ist der Teil der Großhirnrinde, in dem höhere geistige Prozesse ausgeführt werden.

Ätiologie: Beschreibt die Ursachen sich beeinflussenden Faktoren einer Störung.

Attributionen: Beschreibt das Urteil über die Ursachen von Ergebnissen.

Attributionstheorie: Ist ein Ansatz zur Beschreibung sozial-kognitiver Handlungen.

Auditorischer Cortex: Gebietsteil des Temporallappens der auditive Informationen erhält um sie zu verarbeiten.

Aufmerksamkeit: Ist der Zustand fokussierten Bewusstseins auf eine Teilmenge der verfügbaren perzeptuellen Informationen.

Augenscheinvalidität: Umfang eines Forschungsguts zu messender Testitems, welche in direkter Beziehung zu ihren Eigenschaften stehen.

Autistische Störung (Autismus): Störung in der Entwicklung bei Kindern; sie zeigt sich durch die Beeinträchtigungen, sich der Sprache zu bedienen und soziale Bindungen aufzunehmen.

Automatische Prozesse: Abläufe die keine Aufmerksamkeit einfordern und zumeist ohne wechselseitige Störung auskommen und zusammen mit anderen Prozessen ausgeführt werden.

Autonomes Nervensystem (ANS): Ist ein Teil des peripheren Nervensystems. Dieser kontrolliert die motorischen und unwillkürlich ablaufenden Reaktionen des Körpers. Er verbindet dabei Muskeln und Herzmuskeln wie Drüsen mit den Zentralnervensystem (ZNS) und dieses, wiederum mit den sensorischen Rezeptoren.

Aversionstherapie: Stellt einen Teil einer Verhaltenstherapie dar. Sie wird bei selbstverletzendem Verhalten oder Suchtkrankheiten angewandt. Dabei werden unerwünschte Verhaltensweisen mit unangenehmen Reizen gepaart, um eine negative Reaktion auf den Zielreiz auszulösen und somit die Häufigkeit des angestrebten Verhaltens zu reduzieren

Axon: Ist die makroartige Faser eines Neurons, über die Nervenimpulse vom Soma zu den Endknöpfchen wandern.


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