Depressionen

Wenn der Antrieb fehlt: zwischen Ursachen, ihre Anzeichen und der Suche nach einer Therapie. Sie ist eine der wenig verstandenen und psychische Krankheiten, die Depression. Desto früher die Diagnose gestellt wird, um so einfacher ist es, eine Therapie zu bekommen. Doch was ist eine Depression?

Eine Depression schleicht sich oft an und ihre Betroffenen sind in einer Herabgestimmtheit, die ihnen die eigene Energie raubt. In der Regel ist es für die Betroffenen schwer, Worte dafür zu finden. Sich alleine aus dieser Stimmung zu befreien ist meist nicht möglich. Oft schweben die Gefühle zwischen Mutlosigkeit, Trauer und Erschöpfung. Doch anders, als das bekannte Stimmungstief, welche sich durch eine bekennende Situation wieder von selber einstellen, lösen sich Depressionen nicht selbstständig wieder auf. Die Betroffenen benötigen daher immer ärztliche Hilfe. Denn ihre Ursachen sind oft unterschiedlicher Natur und werden nur selten durch äußere Umstände ausgelöst.

Die Betroffenen beklagen zumeist eine quälende Unruhe und tiefe Leere. Sie geht mit Ängsten und einer daraus folgenden Antriebslosigkeit einher. Symptomatisch sind Konzentrationsstörungen, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen aber auch Magen- und Kopfschmerzen. Auch ein frühmorgendliches Tief, welches sich erst gegen Abend auflöst, sind vermehrt Anzeichen für eine Depression. Die gesellschaftliche Betrachtung ist zumeist sehr eingeschränkt, da psychische Erkrankungen noch immer als Willensschwäche interpretiert werden, weshalb sich Betroffene nur selten einer Behandlung oder individuellen Diagnose stellen.

Ein großer Fehler! Eine frühzeitige Diagnose ist absolut essenziell und entscheidend, da Depressionen und vor allem schwere Verläufe, nicht selten suizidal verlaufen können. Eine Behandlungsmethode ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und so wird die psychotherapeutische Therapie an eine Person angepasst. Dabei kommen Medikamente (Antidepressiva) und unterschiedliche Verfahren zur Anwendung, die einer depressiven Erkrankung entgegenwirken sollen.

Hilfe für Betroffene

Was man tun kann, wenn Anzeichen auf eine mögliche Depression bestehen:

  • Arzt konsultieren
  • Kontakt zu einer psychiatrischen Klinik aufnehmen
  • Kontakt zu einen ärztlichen oder psychiatrischen Bereitschaftsdienst
  • Kontakt mit einem bundesweiten Bereitschaftsdienst (116 117) aufnehmen

Es können auch Bereitschaftsdienste genutzt werden, zum Beispiel:

  • Bundesweite Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 / 0800 111 0 222 (anonyme & kostenlose Beratung)
  • Nummer gegen Kummer: 0800 111 05 50 (Elterntelefon)
  • Kinder- und Jugendtelefon: 116 111 (Kinder- und Jugendtelefon)
  • Deutschen Depressionshilfe: Telefon 0800 33 44 533

Selbsthilfegruppen:

  • NAKOS Selbsthilfegruppe vor Ort: 030 3101 8960
  • Deutsches Bündnis gegen Depression / Psychiatrienetzwerk: BApK

Wissensvermittlung und Infotalks:

Links:

(mc, 2022, Ref.: 2)

Category: Blog Kurz erklärt

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